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ABGEORDNETENHAUSWAHL BERLIN – WAHLTREND – 20.09.2026

Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026: CDU 19,8 % vor AfD 17,4 %

Aktueller Wahltrend zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 20. September 2026: Es zeichnet sich ein extrem enges Fünf-Parteien-Rennen ab. CDU 19,8 %, AfD 17,4 %, Grüne und Linke je 16,3 %, SPD 15,6 %. Sowohl Rot-Grün-Rot als auch ein CDU-geführtes Bündnis hätten rechnerisch eine Mehrheit.

Stand 26.05.2026 – Mittel aus 3 Instituten (INSA, Civey, Infratest dimap), n=5.155

CDU – stärkste Kraft
19,8 %
knapp vorn

AfD
17,4 %
+8,3 ppt vs. 2023

Grüne
16,3 %
Platz 3

Die Linke
16,3 %
stark zugelegt

SPD
15,6 %
historisch schwach

FDP
3,8 %
unter 5 %-Hürde

BSW
3,2 %
unter 5 %-Hürde

Sonstige
7,6 %
Kleinparteien

Vorsprung CDU
+2,4 ppt
vor der AfD

CDU-Sitze (Proj.)
34
von 147

Mehrheit ab
74
Sitze

Rot-Grün-Rot
83
Sitze – Mehrheit

AfD vs. 2023
+8,3 ppt
fast verdoppelt

Wahltermin
20.09.2026
19. Wahlperiode

Befragte
5.155
3 Umfragen

Sitze (min.)
147
Mehrheit ab 74

Wahltrend seit der Wahl 2023

Entwicklung der fünf stärksten Parteien seit dem 12. Februar 2023

Aktuelle Werte Mai 2026

Sitzverteilung-Projektion

Partei-Anteil (Polar)

CDU & AfD in den letzten Umfragen

Umfragen im Detail

Aktuelle Einzelwerte, Mittel und das Ergebnis der Wahl 2023 – Werte in Prozent

Institut Datum n CDU AfD Gr SPD Linke BSW FDP
INSA 15.05.2026 1.000 20,0 18,0 15,0 16,0 15,0 4,0 4,0
Civey 07.05.2026 3.000 20,0 17,0 16,0 16,0 16,0 3,0 4,0
Infratest dimap 29.04.2026 1.155 19,0 18,0 18,0 14,0 18,0 3,0 3,0
Mittel Mai 2026 Stand 26.05. 5.155 19,8 17,4 16,3 15,6 16,3 3,2 3,8
Wahl 12.02.2023 Ergebnis · 28,2 9,1 18,4 18,4 12,2 4,6

CDU vs. AfD im Verlauf

Aktuell vs. letzte Wahl

Sitze, Koalitionen & Lager

Projektion auf 147 Mandate (Sainte-Laguë, nur Parteien über 5 %)

Koalitionsrechnungen (Sitze)

Politische Lager (%)

Sitze: letzte Wahl vs. Projektion

Einordnung & Hintergrund

Was die Zahlen für die Wahl bedeuten

Knappes Fünf-Parteien-Rennen

CDU, AfD, Grüne, Linke und SPD liegen mit 19,8 bis 15,6 % nur gut vier Punkte auseinander. Berlin steuert auf eines der offensten Ergebnisse seit Jahren zu.

CDU vorn, aber geschwächt

Die CDU führt mit 19,8 %, verliert aber gegenüber ihrem Wahlsieg 2023 (28,2 %) deutlich an Zustimmung.

AfD fast verdoppelt

Die AfD legt von 9,1 % (2023) auf 17,4 % zu und ist auch in Berlin zweistellig – trotz ihrer relativen Schwäche in der Hauptstadt.

Rot-Grün-Rot hätte Mehrheit

SPD, Grüne und Linke kämen zusammen auf rund 83 der 147 Sitze. Auch CDU-geführte Dreierbündnisse erreichen eine Mehrheit.

FDP & BSW draußen

Mit 3,8 % (FDP) und 3,2 % (BSW) lägen beide unter der Fünf-Prozent-Hürde und wären nicht im Abgeordnetenhaus vertreten.

Momentaufnahme

Bis zur Wahl am 20. September 2026 ist noch viel Zeit. Umfragen sind Stimmungsbilder, keine Prognosen.

Veränderung zur letzten Wahl

Kleinparteien an der 5-%-Hürde

FAQ – Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

Wann ist die Abgeordnetenhauswahl in Berlin?

Die nächste Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus findet am Sonntag, dem 20. September 2026, statt – am selben Tag wie die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.

Welche Partei liegt vorn?

Im aktuellen Trend führt die CDU mit 19,8 % knapp vor der AfD (17,4 %). Grüne und Linke folgen mit je 16,3 %, die SPD mit 15,6 %.

Hätte Rot-Grün-Rot eine Mehrheit?

Ja. SPD, Grüne und Linke kämen zusammen auf rund 83 von 147 Sitzen und damit über die Mehrheitsschwelle von 74.

Welche Koalitionen sind möglich?

Neben Rot-Grün-Rot erreichen auch CDU+SPD+Grüne (89) und CDU+Grüne+Linke (90) eine Mehrheit. Eine Zusammenarbeit mit der AfD ist ausgeschlossen.

Wie viele Sitze hat das Abgeordnetenhaus?

Das Berliner Abgeordnetenhaus umfasst mindestens 147 Sitze; 2023 waren es durch Ausgleichsmandate 159. Die Mehrheit liegt bei rund 74 Sitzen.

Warum ist das Rennen so eng?

Berlin hat traditionell ein vielfältiges Parteiensystem. Fünf Parteien liegen aktuell dicht beieinander, was Koalitionsbildung erschwert.

Welche Parteien scheitern an der 5-%-Hürde?

Nach aktuellem Stand lägen FDP (3,8 %) und BSW (3,2 %) unter der Sperrklausel.

Wie verlässlich sind die Umfragen?

Der Trend stützt sich auf INSA, Civey und Infratest dimap. Bei Stichproben um n=1.000 bis 3.000 beträgt die Schwankungsbreite rund +/- 2 bis 3 Punkte.