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Baupreise · August 2026 · 09.10.2026

Baupreise August 2026: Wohngebäude +5,5 % zum Vorjahr

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude sind im August 2026 gegenüber August 2025 um 5,5 % gestiegen – nach +5,0 % im Mai und +3,3 % im Februar. Gegenüber Mai 2026 erhöhten sich die Baupreise um 1,0 %. Rohbauarbeiten verteuerten sich um 5,4 %, Ausbauarbeiten um 5,7 %. Im Straßenbau lag das Plus bei 6,9 %.

Destatis Pressemitteilung Nr. 360 vom 09.10.2026 · Preisindizes für Bauleistungen inkl. Mehrwertsteuer · Stand 10.10.2026
Wohngebäude z. Vorjahr
+5,5 %
August 2026
Wohngebäude z. Mai 2026
+1,0 %
Vorquartal
Index Wohngebäude
141,7
2021 = 100
Rohbau
+5,4 %
zum Vorjahr
Ausbau
+5,7 %
zum Vorjahr
Instandhaltung Wohngeb.
+6,0 %
ohne Schönheitsreparaturen
Bürogebäude
+5,7 %
zum Vorjahr
Straßenbau
+6,9 %
zum Vorjahr · Index 149,3

Baupreise zum Vorjahr: Wohngebäude und Straßenbau

Veränderung in %, Berichtsmonate Februar, Mai, August, November

Quelle: Grafikdaten zur Destatis-PM Nr. 360.

Rohbau- und Ausbaugewerke August 2026 (zum Vorjahr, %)

Bauarten August 2026 (zum Vorjahr, %)

Preisindex 2021 = 100

Wohngebäude zum Vorquartal (%)

Berechnet aus den veröffentlichten Indexwerten (eine Nachkommastelle).

Eckdaten Baupreisindex August 2026

Quelle: Destatis PM Nr. 360 vom 09.10.2026.

Bauart / Leistungzum Vorjahr
Wohngebäude (Neubau, konventionell)+5,5 %
davon Rohbauarbeiten+5,4 %
– Betonarbeiten+4,3 %
– Mauerarbeiten+4,2 %
– Dachdeckungsarbeiten+7,6 %
– Zimmer- und Holzbauarbeiten+7,2 %
– Erdarbeiten+6,1 %
davon Ausbauarbeiten+5,7 %
– Heizanlagen und zentrale Wassererwärmung+5,2 %
– Metallbauarbeiten+5,0 %
– Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnik+7,2 %
– Wärmedämm-Verbundsysteme+5,7 %
Instandhaltung Wohngebäude+6,0 %
Bürogebäude+5,7 %
Gewerbliche Betriebsgebäude+5,5 %
Straßenbau+6,9 %

Preisauftrieb zieht weiter an

Nach rund 3 % Jahresteuerung 2025 beschleunigte sich der Anstieg der Baupreise für Wohngebäude 2026: +3,3 % im Februar, +5,0 % im Mai und +5,5 % im August.

Dach und Holz besonders teuer

Unter den großen Rohbaugewerken stiegen die Preise für Dachdeckungsarbeiten (+7,6 %) sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten (+7,2 %) am stärksten. Beton- und Mauerarbeiten, die den größten Anteil am Gesamtindex haben, verteuerten sich um 4,3 % und 4,2 %.

Ausbau: Elektro vorn

Im Ausbau legten Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnische Anlagen um 7,2 % zu. Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen – darunter Wärmepumpen – kosteten 5,2 % mehr.

Straßenbau mit stärkstem Plus

Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 6,9 % zum Vorjahr, nach 6,2 % im Mai. Der Index erreichte 149,3 (2021 = 100).

Gut 40 % über 2021

Der Index für Wohngebäude stand im August 2026 bei 141,7. Bauleistungen an Wohngebäuden sind damit gut 40 % teurer als im Durchschnitt des Basisjahrs 2021.

Was gemessen wird

Die Baupreisindizes bilden die Preise für Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer ab. Sie werden viermal jährlich für die Monate Februar, Mai, August und November erhoben.

FAQ

Wie stark sind die Baupreise im August 2026 gestiegen?

Für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude um 5,5 % gegenüber August 2025 und um 1,0 % gegenüber Mai 2026.

Welche Gewerke verteuern sich am stärksten?

Dachdeckungsarbeiten (+7,6 %), Zimmer- und Holzbauarbeiten (+7,2 %) sowie Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnische Anlagen (+7,2 %).

Wie entwickeln sich Nichtwohngebäude und Straßenbau?

Bürogebäude +5,7 %, gewerbliche Betriebsgebäude +5,5 %, Straßenbau +6,9 % jeweils zum Vorjahr.

Was kosten Instandhaltungsarbeiten?

Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) waren im August 2026 um 6,0 % teurer als ein Jahr zuvor.

Wann kommen die nächsten Baupreise?

Der nächste Berichtsmonat ist November 2026; Destatis veröffentlicht die Ergebnisse voraussichtlich im Januar 2027.