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BUNDESWAHLLEITERIN – ENDGUELTIG 14.03.2025 – BTW

Bundestagswahl 2025 endgültig: Union 28,6 %, AfD 20,8 %, SPD 16,4 %

Wahlsieg Union/CDU-CSU mit 208 Sitzen vor AfD (152), SPD (120), Grüne (85), Linke (64), SSW (1) = 630 Mandate gesamt. Wahlbeteiligung 82,5 % – höchster Stand seit deutscher Einheit. FDP scheitert mit 4,3 % an 5 %-Hürde, BSW knapp mit 4,97 %. Merz wird Kanzler einer schwarz-roten Koalition. Wahlrechtsreform: 630 statt 736 Sitze, keine Überhangmandate mehr.

Bundeswahlleiterin PM 29 – Endgültiges Ergebnis 14.03.2025 – Wahltag 23.02.2025

CDU/CSU
28,6 %
208 Sitze – Wahlsieger

AfD
20,8 %
152 Sitze – 2. Platz

SPD
16,4 %
120 Sitze – Schlapppe

Bündnis 90/Grüne
11,6 %
85 Sitze

Die Linke
8,8 %
64 Sitze – Rückkehr

BSW
4,97 %
0 Sitze – knapp gescheitert

FDP
4,3 %
0 Sitze – aus Bundestag

SSW
0,15 %
1 Sitz (Minderheiten-Ausn.)

Sonstige
4,4 %
FW, Tier, Volt, etc.

Wahlbeteiligung
82,5 %
Rekord seit Einheit

Gesamtsitze
630
neue Wahlrechtsreform

Wahlberechtigte
59,2 Mio
Stimmen gueltig 48,7 Mio

Endgültiges Wahlergebnis 23.02.2025

Zweitstimmen in Prozent + Sitzverteilung 21. Bundestag

Sitzverteilung 21. Bundestag (630)

Vergleich BTW 2021 vs. 2025

Stimmen-Verteilung (Polar)

Wahlbeteiligung BTW 1949-2025

Endgültiges Ergebnis nach Parteien

Zweitstimmen, Sitze, Wahlkreisgewinne (Erststimmen)

Partei Zweitst. % Zweitst. abs. Sitze Erststimme-WK Veränd. vs. 2021
CDU/CSU 28,6 13,93 Mio 208 163 +4,4
AfD 20,8 10,13 Mio 152 42 +10,4
SPD 16,4 7,99 Mio 120 44 -9,3
Grüne 11,6 5,65 Mio 85 9 -3,1
Die Linke 8,8 4,29 Mio 64 6 +3,9
BSW 4,97 2,42 Mio 0 0 neu
FDP 4,3 2,10 Mio 0 0 -7,1
SSW 0,15 0,07 Mio 1 0 stabil
Freie Wähler 1,5 0,73 Mio 0 0 -0,9
Sonstige 2,8 1,36 Mio 0 0 -0,2

Ost vs. West – AfD-Hochburg

Erststimmen – Direktmandate

Union gewinnt knapp

28,6 % – schlechtestes Unions-Ergebnis seit Adenauer 1949 (was 31 %). Merz triumphiert über Scholz aber bleibt unter Bismarck-Linie 30 %. Koalitionswahl mit AfD unmöglich (Brandmauer), mit FDP unmöglich (raus) – bleibt SPD.

SPD-Debakel

16,4 % – schlechtestes SPD-Ergebnis seit Gründung 1875. -9,3 ppt vs. 2021 (Scholz-Sieg 25,7 %). Auch in Hochburgen wie Ruhrgebiet von AfD bedraengt. Klingbeil/Esken-Führung steht zur Diskussion.

Wahlrechtsreform wirkt

630 statt 736 Sitze (-106). Keine Überhang-/Ausgleichsmandate mehr – Zweitstimme entscheidet allein. Streichung von 21 CSU- und 18 SPD-Direktmandaten, da Partei-Zweitstimme nicht reicht.

AfD-Aufstieg 2013-2025

Koalitionsmöglichkeiten 21. BT

FAQ – Bundestagswahl 2025

Warum 630 Sitze statt 736?

Wahlrechtsreform 2023 (Ampel-Mehrheit): Streichung von Überhang- und Ausgleichsmandaten. Wer als Direktkandidat gewinnt aber Partei nicht genug Zweitstimmen hat, kommt nicht in den Bundestag. Trifft vor allem CSU (21 verloren) und SPD (18). Sparen ca. 250 Mio EUR/Legislatur.

Wer gewinnt – Koalition Merz?

Schwarz-Rot (Union+SPD): 208+120=328 von 630 (52 %). Erste Schwarz-Rot-Koalition seit 2017. Merz Kanzler ab April 2025. Koalitionsvertrag: Steuersenkungen, schaerfere Migration, 500-Mrd Infrastruktur-SV, EU-Position stärken.

FDP raus – was bedeutet das?

FDP scheitert mit 4,3 % an 5 %-Hürde – erster Bundestag ohne FDP seit 2013-2017. Lindner verliert Finanzministerium. Brand: FDP unter neuer Führung (Stark-Watzinger?) versucht 2029 Comeback. Mitgliederzahlen sinken weiter.

Was bedeutet 82,5 %?

Höchste Wahlbeteiligung seit 1990 (78 %). Vergleich: 2021 76,4 %, 2017 76,2 %. Treiber: AfD-Mobilisierung, Migration als Thema #1, Wirtschaftskrise. Junge Wähler (18-24) bei 79 % – traditionell hoch für Erstwähler.

Datenquellen

Stand: 17.05.2026 – Bundeswahlleiterin endgültig 14.03.2025 (Wahltag 23.02.2025)