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Depot Vergleich 2026: Broker-Kosten im Überblick

Wer in Aktien und ETFs investiert, sollte bei den Kosten genau hinsehen: Hohe Order- und Depotgebühren fressen über die Jahre einen erheblichen Teil der Rendite auf. Zwischen klassischen Filialbank-Depots und modernen Neobrokern liegen pro Jahr schnell dreistellige Beträge. Unser Depot Vergleich berechnet die Kosten für dein persönliches Handelsverhalten – live und tagesaktuell.

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So funktioniert der Depot Vergleich

Gib an, wie viele Orders du pro Jahr planst und wie hoch dein durchschnittliches Ordervolumen ist. Der Rechner ermittelt daraus die jährlichen Orderkosten, die Depotgebühr und die Gesamtkosten pro Jahr für jeden Broker – basierend auf den aktuellen Preismodellen.

Diese Kosten fallen beim Depot an

  • Orderkosten: Der größte Posten für aktive Anleger. Neobroker verlangen oft nur eine Fremdkostenpauschale von etwa 1 Euro, klassische Broker 5 bis 10 Euro plus volumenabhängige Provision.
  • Depotführung: Bei den meisten Online-Brokern kostenlos, bei Filialbanken teils 20 bis 50 Euro pro Jahr.
  • Sparplangebühren: ETF-Sparpläne sind bei vielen Brokern inzwischen komplett kostenlos – ideal für den langfristigen Vermögensaufbau.
  • Spreads und Handelsplätze: Günstige Broker handeln oft über einen einzigen Handelsplatz (z. B. gettex oder LS Exchange). Außerhalb der Börsenzeiten können dort die Spreads höher sein – Orders am besten während der Xetra-Handelszeiten aufgeben.

Neobroker oder klassischer Broker?

Neobroker bieten radikal niedrige Preise und schlanke Apps – dafür eine begrenzte Auswahl an Handelsplätzen und weniger Service. Klassische Online-Broker punkten mit allen deutschen Börsenplätzen, Auslandshandel und ausgereiften Analysetools. Für ETF-Sparer und Gelegenheitsanleger reicht ein Neobroker meist völlig aus; Vieltrader und Anleger mit speziellen Anforderungen vergleichen das Gesamtpaket.

Depotwechsel: kostenlos und unkompliziert

Der Übertrag deutscher Wertpapiere auf ein neues Depot ist per Gesetz kostenlos. Der neue Broker übernimmt in der Regel den gesamten Prozess; die Anschaffungsdaten wandern automatisch mit. Ein Wechsel lohnt sich schnell: Wer 12 Orders im Jahr von einem teuren zu einem günstigen Broker verlagert, spart oft 100 Euro und mehr – Jahr für Jahr.

Häufige Fragen

Was kostet ein gutes Depot?

Die Depotführung selbst sollte kostenlos sein. Bei den Orderkosten reicht die Spanne von rund 1 Euro (Neobroker) bis über 10 Euro pro Order (Filialbanken). Entscheidend sind die Gesamtkosten für dein Handelsverhalten – genau die berechnet unser Vergleich.

Sind Neobroker sicher?

Ja. Auch Neobroker sind BaFin-reguliert. Deine Wertpapiere sind Sondervermögen und bleiben auch bei einer Broker-Insolvenz dein Eigentum. Für Bargeldbestände gilt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro.

Kann ich mehrere Depots führen?

Ja, das ist problemlos möglich – etwa ein Depot für den ETF-Sparplan und eines für Einzelaktien. Beachte nur, dass du den Sparerpauschbetrag per Freistellungsauftrag auf mehrere Institute aufteilen musst.

Wie lange dauert ein Depotwechsel?

In der Regel ein bis drei Wochen. Der neue Broker kümmert sich um den Übertrag. Während des Übertrags können die Papiere vorübergehend nicht gehandelt werden.

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