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Immo-Monitor · Häuserpreisindex Q2 2026 · 24.09.2026

Immobilienpreise Q2 2026: Häuserpreisindex +0,6 % zum Vorjahr

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland stiegen im 2. Quartal 2026 um durchschnittlich 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal und um 0,3 % gegenüber dem 1. Quartal. Die Entwicklung fällt regional sehr unterschiedlich aus: In den TOP-7-Metropolen gaben die Preise für Eigentumswohnungen um 0,4 % zum Vorjahr nach, in den kreisfreien Großstädten außerhalb der Metropolen stiegen sie um 2,0 %. In ländlichen Kreisen wurden Wohnungen billiger, Ein- und Zweifamilienhäuser dagegen teurer. Destatis hat das 1. Quartal 2026 nachträglich von +1,4 % auf +1,2 % revidiert.

Destatis Häuserpreisindex Q2 2026 (Pressemitteilung Nr. 336 vom 24.09.2026) · Miet- und Stadtwerte: ImmoScout24 und vdpResearch, Stand Q1 2026

HPI zum Vorjahr Q2 26
+0,6 %
Destatis, vorläufig

HPI zum Vorquartal Q2 26
+0,3 %
gegenüber Q1 2026

Q1 2026 revidiert
+1,2 %
vorläufig war +1,4 %

Metropolen Wohnungen
-0,4 %
zum Vorjahr · TOP 7

Großstädte Wohnungen
+2,0 %
zum Vorjahr · stärkstes Plus

Ländlich dicht: Wohnungen
-1,8 %
zum Vorjahr

Ländlich dicht: Häuser
+1,0 %
zum Vorjahr

Metropolen Häuser
+0,7 %
zum Vorjahr

Häuserpreisindex 2015-2025

Boom +85 %, Korrektur -12 %, Stabilisierung, Wende.

Kaufpreise vs. Mieten (Index 2015=100)

Häuserpreisindex Q2 2026 nach Region und Objektart (%)

Top-Städte Kaufpreise EUR/m²

Top-Städte Neuvertragsmieten EUR/m²

Häuserpreisindex Q2 2026 nach Siedlungstyp

Destatis Pressemitteilung Nr. 336 vom 24.09.2026 · vorläufige Ergebnisse, Veränderung in Prozent

Region Eigentumswohnungen z. Vorjahr Eigentumswohnungen z. Vorquartal Ein-/Zweifamilienhäuser z. Vorjahr Ein-/Zweifamilienhäuser z. Vorquartal
TOP-7-Metropolen-0,4 %-0,5 %+0,7 %-0,6 %
Kreisfreie Großstädte+2,0 %+0,5 %+0,7 %+0,9 %
Ländliche Kreise, dicht besiedelt-1,8 %-1,3 %+1,0 %+2,5 %
Ländliche Kreise, dünn besiedelt-0,6 %-1,4 %-0,4 %+1,9 %
Deutschland insgesamt +0,6 % zum Vorjahr +0,3 % zum Vorquartal

Top-7-Städte Detail (Stand Q1 2026, ImmoScout24 / vdpResearch)

Stadt Kauf Bestand Neuvertragsmiete Bestandsmiete zum Vorjahr Kauf
München 9.450 EUR 22,50 EUR 13,80 EUR +2,5 %
Hamburg 6.100 EUR 15,40 EUR 10,80 EUR +1,9 %
Frankfurt 5.840 EUR 17,80 EUR 11,50 EUR +2,2 %
Berlin 5.300 EUR 16,90 EUR 9,10 EUR +2,8 %
Stuttgart 4.950 EUR 14,80 EUR 11,20 EUR +1,5 %
Duesseldorf 4.690 EUR 13,80 EUR 10,20 EUR +1,8 %
Köln 4.260 EUR 14,10 EUR 10,50 EUR +2,1 %
Leipzig 2.520 EUR 9,10 EUR 6,80 EUR +3,1 %
DE-Ø 3.180 EUR 12,40 EUR 8,90 EUR +1,8 %

Mietpreis-Entwicklung 2015-2026

Baugenehmigungen vs. Ziel 400k

Stadt-Cluster Radar (Q1 2026)

Eigentumsquote EU-Vergleich

Preisanstieg verliert Tempo

Der Häuserpreisindex liegt im 2. Quartal 2026 nur noch 0,6 % über dem Vorjahresquartal, nach revidiert +1,2 % im 1. Quartal. Die Bodenbildung nach der Korrektur von 2022 bis 2024 ist damit abgeschlossen, ein kräftiger Aufschwung bleibt aber aus.

Mieten kennen keine Pause

Neuverträge +5,4 % zum Vorjahr (stärkster Anstieg seit 1992). Angebotsdefizit zwingt zu Mietsprung.

Bauziel verfehlt

216.500 Genehmigungen 2025 vs. Ziel 400k. Defizit kumuliert 2018-2025: ~600.000 Wohnungen.

FAQ

Steigen die Immobilienpreise wieder?

Leicht: Der Häuserpreisindex lag im 2. Quartal 2026 um 0,6 % über dem Vorjahresquartal und um 0,3 % über dem Vorquartal. Das 1. Quartal 2026 wurde nachträglich von +1,4 % auf +1,2 % revidiert – der Anstieg verliert also an Tempo.

Mieten 2026?

Ø Bestand 8,90 EUR/m², Neuvertrag 12,40 EUR/m². München 22,50 EUR, Berlin 16,90 EUR, Frankfurt 17,80 EUR.

Eigenheim-Kosten?

Ø 2.520 EUR/m² Bestand. 150-m²-Reihenhaus DE-Schnitt ~378k EUR, München 1,23 Mio. EUR.

Bauzinsen?

Mai 2026 Top-Konditionen 10y: 3,38 %. Bei 350k EUR Darlehen, 2 % Tilgung: 1.569 EUR Monatsrate.

Wieviele Wohnungen werden gebaut?

2025: 216.500 Genehmigungen, 252.000 Fertigstellungen. Ziel BReg 400.000/Jahr — seit 2020 verfehlt.

Quellen

Stand: 27.09.2026 · HPI Q4 2025 · ImmoScout/vdp Q1 2026