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Politik · INSA-Sonntagsfrage · 01.09.2026

INSA-Umfrage 01.09.2026: AfD hält 29 %, Linke erholt sich leicht

Die INSA-Sonntagsfrage vom 1. September 2026 hält die AfD bei 29,0 %; die Union erholt sich um einen halben Punkt auf 20,5 %, der Abstand schrumpft damit auf 8,5 Punkte. Auch Grüne (13,5 %), Linke (10,5 %) und FDP (4,5 %) gewinnen je 0,5 Punkte zurück. Gegenfinanziert wird das über die Sonstigen, die um 1,5 Punkte auf 6,5 % fallen. Die FDP bleibt unter der Fünf-Prozent-Hürde.

INSA, Befragungszeitraum 28. bis 31.08.2026 · veröffentlicht am 01.09.2026 · erfasst über dawum.de
AfD
29,0 %
unverändert zum 29.08.
CDU/CSU
20,5 %
+0,5 · Erholung
Grüne
13,5 %
+0,5
SPD
12,0 %
unverändert
Linke
10,5 %
+0,5 · leichte Erholung
FDP
4,5 %
+0,5 · weiter unter der Hürde
BSW
3,5 %
-0,5 · weiter unter der Hürde
Sonstige
6,5 %
-1,5 · größte Einzelbewegung
Abstand AfD zur Union
8,5 Punkte
 
Befragungszeitraum
28. bis 31.08.
2026
Parteien über 5 %
5
AfD, Union, Grüne, SPD, Linke
Stand
01.09.
2026

Die Umfrage im Überblick

INSA-Sonntagsfrage vom 01.09.2026

INSA seit Anfang Juli 2026

Zehn Erhebungen in fünf Wochen zeigen die Bewegung besonders dicht

Veränderung zum 29.08.2026

AfD bei INSA seit Juli

INSA gegen den Wahltrend aller Institute

INSA und Forsa am selben Tag

Wer über die Fünf-Prozent-Hürde käme

Vergleich mit der Wahl 2025

Union, Linke und FDP holen auf

Alle Werte der INSA-Umfrage

Indikator Wert Einordnung
INSA-Umfrage vom 01.09.2026 Befragung 28. bis 31.08.2026
  AfD29,0 %unverändert gegenüber dem 29.08.
  CDU/CSU20,5 %+0,5, Erholung vom Tiefstwert
  Grüne13,5 %+0,5
  SPD12,0 %unverändert
  Linke10,5 %+0,5, leichte Erholung
  FDP4,5 %+0,5, weiter unter der Fünf-Prozent-Hürde
  BSW3,5 %-0,5, unter der Fünf-Prozent-Hürde
  Sonstige6,5 %-1,5, größte Einzelbewegung
INSA seit Juli 2026 AfD-Werte
  04.07.202629,0 % 
  07.07.202629,0 % 
  11.07.202628,0 % 
  14.07.202628,5 % 
  18.07.202629,0 %Höchstwert im Juli
  21.07.202629,0 % 
  25.07.202628,0 % 
  28.07.202628,0 % 
  02.08.202628,0 % 
  04.08.202628,0 % 
  08.08.202628,0 % 
  11.08.202628,5 % 
  15.08.202628,0 % 
  18.08.202628,5 % 
  23.08.202629,0 % 
  25.08.202629,0 % 
  29.08.202629,0 % 
  01.09.202629,0 %aktuell
Einordnung  
  INSA AfD gegenüber Wahltrend29,0 statt 27,7 %INSA liegt 1,3 Punkte höher
  INSA Union gegenüber Wahltrend20,5 statt 20,8 %INSA liegt 0,3 Punkte niedriger
  INSA Linke gegenüber Wahltrend10,5 statt 11,8 %INSA liegt 1,3 Punkte niedriger
  Forsa (letzte Erhebung 01.09.)AfD 28,0 %Grüne 16,0 %, Linke 12,0 %
  AfD gegenüber der Wahl 202520,8 auf 28,0 %+7,2 Prozentpunkte
QuelleINSA über dawum.deveröffentlicht am 01.09.2026

Halbe Punkte zurück für Union, Grüne, Linke und FDP

Die AfD bleibt zum dritten Mal in Folge bei 29,0 %. Union (20,5 %), Grüne (13,5 %), Linke (10,5 %) und FDP (4,5 %) gewinnen dagegen je einen halben Punkt zurück. Gegenfinanziert wird das fast vollständig über die Sonstigen, die um 1,5 Punkte auf 6,5 % fallen – nach dem ungewöhnlich hohen Wert von 8,0 % in der Vorwoche. Der Abstand zwischen AfD und Union schrumpft damit von neun auf 8,5 Punkte.

INSA am oberen Rand bei der AfD, am unteren bei der Linken

Mit 29,0 % misst INSA die AfD als einziges Institut bei 29 Prozent und liegt damit 1,3 Punkte über dem Wahltrend (27,7 %). Bei der Linken ist es umgekehrt: 10,5 % sind der niedrigste Wert aller Institute und 1,3 Punkte unter dem Trend (11,8 %); Ipsos misst dort 13,0 %. Bei der Union trifft INSA mit 20,5 % den Trend dagegen fast exakt. Solche Häuser-Effekte sind systematisch und wiederholen sich.

Seit fünf Wochen eine Seitwärtsbewegung

Über zehn INSA-Erhebungen seit Anfang Juli schwankte die AfD nur zwischen 28,0 und 29,0 %, die Union zwischen 20,5 und 22,0 %. Der Höchstwert von 29,0 % wurde zuletzt am 21. Juli erreicht, seit dem 25. Juli steht die AfD durchgehend bei 28,0 %.

Die FDP steht genau auf der Hürde

Die FDP erreicht bei INSA 5,0 % und damit exakt die Fünf-Prozent-Marke – ob sie einzöge, entschiede sich an der zweiten Nachkommastelle. Das BSW bleibt bei 3,0 %. Da die Fehlertoleranz bei kleinen Parteien relativ am stärksten wirkt, ist beides statistisch nicht belastbar.

Was INSA von Forsa unterscheidet

INSA sieht die Grünen bei 13,5 %, Forsa in seiner Erhebung vom 1. September bei 16,0 %. Bei der Linken sind es 11,0 gegenüber 12,0 %, bei der FDP 5,0 gegenüber 4,0 %. Diese Abweichungen von bis zu drei Punkten zeigen, wie stark die Methodik das Ergebnis prägt.

Einzelumfrage oder Durchschnitt?

Eine einzelne Sonntagsfrage hat eine Fehlertoleranz von 1 bis 3 Prozentpunkten. Der Wahltrend, der mehrere Institute gewichtet zusammenfasst, ist deshalb der robustere Indikator. Einzelumfragen eignen sich vor allem, um kurzfristige Bewegungen früh zu erkennen.

FAQ

Was ergab die INSA-Umfrage vom 01.09.2026?

AfD 29,0 %, CDU/CSU 20,5 %, Grüne 13,5 %, SPD 12,0 %, Linke 10,5 %, FDP 4,5 %, BSW 3,5 %, Sonstige 6,5 %. Befragt wurde vom 28. bis 31. August 2026.

Was hat sich gegenüber der letzten INSA-Umfrage geändert?

Gegenüber dem 29. August gewinnen Union, Grüne, Linke und FDP je 0,5 Punkte. Verlieren müssen das BSW (-0,5 auf 3,5 %) und vor allem die Sonstigen (-1,5 auf 6,5 %). AfD und SPD bleiben unverändert.

Warum weicht INSA vom Wahltrend ab?

INSA sieht die AfD bei 29,0 % und die Union bei 20,5 %; der gewichtete Wahltrend aller Institute liegt bei 27,7 % beziehungsweise 20,8 %. Institute gewichten ihre Rohdaten unterschiedlich, etwa nach Parteibindung und früheren Wahlergebnissen. Solche Abweichungen sind systematisch und wiederholen sich.

Wie hat sich die AfD bei INSA zuletzt entwickelt?

Sie bewegte sich in einer engen Spanne zwischen 28,0 und 29,0 %. Der Höchstwert von 29,0 % wurde am 4., 7., 18. und 21. Juli gemessen, seit dem 25. Juli steht sie durchgehend bei 28,0 %.

Kommen FDP und BSW in den Bundestag?

Die FDP liegt bei 5,0 % und damit exakt auf der Fünf-Prozent-Hürde – der Einzug wäre offen. Das BSW liegt mit 3,0 % klar darunter. In beiden Fällen ist der Abstand kleiner als die Fehlertoleranz.

Wie unterscheiden sich INSA und Forsa?

Größte Abweichungen zur jüngsten Forsa-Erhebung (1. September): Grüne 13,5 gegenüber 16,0 %, Linke 10,5 gegenüber 12,0 %, AfD 29,0 gegenüber 28,0 % und Union 20,5 gegenüber 21,0 %. Bei der SPD sind sich beide mit 12,0 % einig. Forsa weist zudem kein BSW gesondert aus.

Wie viele Menschen werden befragt?

INSA befragt für die Sonntagsfrage üblicherweise rund 1.000 bis 2.000 Wahlberechtigte. Die neun Umfragen im aktuellen Wahltrend umfassen zusammen 14.759 Befragte.

Sind Umfragen Prognosen?

Nein. Sie bilden die politische Stimmung zum Befragungszeitpunkt ab. Die nächste reguläre Bundestagswahl steht erst 2029 an.

Quellen

Stand: 05.09.2026 · Datenquelle dawum.de (ODC-ODbL) · Fehlertoleranz 1 bis 3 Prozentpunkte