INSA-Umfrage 04.08.2026: AfD bei 28 %, Union bei 21 %, FDP bei 5 %
Die INSA-Sonntagsfrage vom 4. August 2026 sieht die AfD unverändert bei 28,0 % und die Union bei 21,0 %. Bewegt hat sich nur der Wert der Grünen: Sie geben einen halben Punkt auf 13,5 % ab, die Sonstigen gewinnen ebenso viel. Bemerkenswert ist die FDP: Sie steht mit 5,0 % genau auf der Fünf-Prozent-Hürde, das BSW mit 4,0 % darunter.
Die Umfrage im Überblick
INSA-Sonntagsfrage vom 04.08.2026
INSA seit Anfang Juli 2026
Zehn Erhebungen in fünf Wochen zeigen die Bewegung besonders dicht
Veränderung zum 02.08.2026
AfD bei INSA seit Juli
INSA gegen den Wahltrend aller Institute
INSA und Forsa am selben Tag
Wer über die Fünf-Prozent-Hürde käme
Vergleich mit der Wahl 2025
Grüne geben einen halben Punkt ab
Alle Werte der INSA-Umfrage
| Indikator | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| INSA-Umfrage vom 04.08.2026 | Befragung 31.07. bis 03.08.2026 | |
| AfD | 28,0 % | unverändert gegenüber dem 02.08. |
| CDU/CSU | 21,0 % | unverändert |
| Grüne | 13,5 % | -0,5 |
| SPD | 12,0 % | unverändert |
| Linke | 11,0 % | unverändert |
| FDP | 5,0 % | unverändert, genau auf der Fünf-Prozent-Hürde |
| BSW | 4,0 % | unverändert, unter der Fünf-Prozent-Hürde |
| Sonstige | 5,5 % | +0,5 |
| INSA seit Juli 2026 | AfD-Werte | |
| 04.07.2026 | 29,0 % | |
| 07.07.2026 | 29,0 % | |
| 11.07.2026 | 28,0 % | |
| 14.07.2026 | 28,5 % | |
| 18.07.2026 | 29,0 % | Höchstwert im Juli |
| 21.07.2026 | 29,0 % | |
| 25.07.2026 | 28,0 % | |
| 28.07.2026 | 28,0 % | |
| 02.08.2026 | 28,0 % | |
| 04.08.2026 | 28,0 % | aktuell |
| Einordnung | ||
| INSA AfD gegenüber Wahltrend | 28,0 statt 27,7 % | INSA liegt 0,3 Punkte höher |
| Forsa am selben Tag | AfD 28,0 % | Grüne 16,0 %, Linke 12,0 % |
| AfD gegenüber der Wahl 2025 | 20,8 auf 28,0 % | +7,2 Prozentpunkte |
| Quelle | INSA über dawum.de | veröffentlicht am 04.08.2026 |
Nur die Grünen bewegen sich
AfD, Union, SPD, Linke, FDP und BSW stehen exakt auf den Werten vom 2. August. Verändert hat sich allein der Wert der Grünen (-0,5), den die Sonstigen aufnehmen (+0,5). Ein halber Prozentpunkt liegt deutlich innerhalb der Fehlertoleranz und sollte nicht als Trend gelesen werden.
INSA misst die AfD etwas höher
Mit 28,0 % liegt INSA 0,3 Punkte über dem Wahltrend aller Institute von 27,7 %. Am selben Tag kam Forsa ebenfalls auf 28,0 % – der Abstand zwischen den Instituten ist bei der AfD derzeit also klein. Deutlich größer sind die Unterschiede bei Grünen und Linken.
Seit fünf Wochen eine Seitwärtsbewegung
Über zehn INSA-Erhebungen seit Anfang Juli schwankte die AfD nur zwischen 28,0 und 29,0 %, die Union zwischen 20,5 und 22,0 %. Der Höchstwert von 29,0 % wurde zuletzt am 21. Juli erreicht, seit dem 25. Juli steht die AfD durchgehend bei 28,0 %.
Die FDP steht genau auf der Hürde
Die FDP erreicht bei INSA 5,0 % und damit exakt die Fünf-Prozent-Marke – ob sie einzöge, entschiede sich an der zweiten Nachkommastelle. Das BSW liegt mit 4,0 % darunter. Da die Fehlertoleranz bei kleinen Parteien relativ am stärksten wirkt, ist beides statistisch nicht belastbar.
Was INSA von Forsa unterscheidet
Am 4. August veröffentlichten beide Institute: INSA sieht die Grünen bei 13,5 %, Forsa bei 16,0 %. Bei der Linken sind es 11,0 gegenüber 12,0 %, bei der FDP 5,0 gegenüber 4,0 %. Diese Abweichungen von bis zu 2,5 Punkten zeigen, wie stark die Methodik das Ergebnis prägt.
Einzelumfrage oder Durchschnitt?
Eine einzelne Sonntagsfrage hat eine Fehlertoleranz von 1 bis 3 Prozentpunkten. Der Wahltrend, der mehrere Institute gewichtet zusammenfasst, ist deshalb der robustere Indikator. Einzelumfragen eignen sich vor allem, um kurzfristige Bewegungen früh zu erkennen.
FAQ
Was ergab die INSA-Umfrage vom 04.08.2026?
AfD 28,0 %, CDU/CSU 21,0 %, Grüne 13,5 %, SPD 12,0 %, Linke 11,0 %, FDP 5,0 %, BSW 4,0 %, Sonstige 5,5 %. Befragt wurde vom 31. Juli bis 3. August 2026.
Was hat sich gegenüber der letzten INSA-Umfrage geändert?
Nur zwei Werte: Die Grünen verlieren 0,5 Punkte auf 13,5 %, die Sonstigen gewinnen 0,5 Punkte auf 5,5 %. Alle übrigen Parteien stehen unverändert auf den Werten vom 2. August.
Warum weicht INSA vom Wahltrend ab?
INSA sieht die AfD bei 28,0 %, der gewichtete Wahltrend aller Institute liegt bei 27,7 %. Institute gewichten ihre Rohdaten unterschiedlich, etwa nach Parteibindung und früheren Wahlergebnissen. Solche Abweichungen sind systematisch und wiederholen sich.
Wie hat sich die AfD bei INSA zuletzt entwickelt?
Sie bewegte sich in einer engen Spanne zwischen 28,0 und 29,0 %. Der Höchstwert von 29,0 % wurde am 4., 7., 18. und 21. Juli gemessen, seit dem 25. Juli steht sie durchgehend bei 28,0 %.
Kommen FDP und BSW in den Bundestag?
Die FDP liegt bei 5,0 % und damit exakt auf der Fünf-Prozent-Hürde – der Einzug wäre offen. Das BSW liegt mit 4,0 % darunter. In beiden Fällen ist der Abstand kleiner als die Fehlertoleranz.
Wie unterscheiden sich INSA und Forsa?
Beide veröffentlichten am 4. August. Größte Abweichungen: Grüne 13,5 gegenüber 16,0 %, FDP 5,0 gegenüber 4,0 %, Linke 11,0 gegenüber 12,0 %. Bei der AfD sind sich beide mit 28,0 % einig. Forsa weist zudem kein BSW gesondert aus.
Wie viele Menschen werden befragt?
INSA befragt für die Sonntagsfrage üblicherweise rund 1.000 bis 2.000 Wahlberechtigte. Die sechs Umfragen im aktuellen Wahltrend umfassen zusammen 9.411 Befragte.
Sind Umfragen Prognosen?
Nein. Sie bilden die politische Stimmung zum Befragungszeitpunkt ab. Die nächste reguläre Bundestagswahl steht erst 2029 an.
Quellen
- INSA-Sonntagsfrage vom 04.08.2026 über dawum.de
- dawum.de: alle INSA-Umfragen zur Bundestagswahl
- dawum.de: Wahltrend zur Bundestagswahl
Stand: 05.08.2026 · Datenquelle dawum.de (ODC-ODbL) · Fehlertoleranz 1 bis 3 Prozentpunkte
