INSA-Umfrage 11.07.2026: AfD bei 28 % (Höchstwert 29 %) - Union bei 22 %
AfD bei 28 %, der Vorsprung vor der Union liegt bei 6 Punkten. Die Schwarz-Rot-Koalition bleibt ohne Mehrheit: Union + SPD zusammen 34 %. Linke bei 10 %, Grüne 13 %, FDP 4 % und BSW 3 % (unter 5 %). AfD profitiert von Migration, Industriekrise und Bürgergeld-Debatte.
INSA-Trend März 2025 - Juni 2026
Wochentliche Sonntagsfrage seit Wahl 23.02.2025
Aktuelle Werte 11.07.2026
Sitzverteilung-Hochrechnung (598 + Ausgleich)
Aufteilung (Polar)
Veränderung zur BTW 23.02.2025
Detail INSA 11.07.2026 vs. Bundestagswahl 23.02.2025
Schwankungsbreite +/- 2,2 ppt - Anteile in Prozent
| Partei | INSA 11.07.26 | INSA 07.07.26 | BTW 23.02.25 | Delta BTW |
|---|---|---|---|---|
| AfD | 28,0 | 29,0 | 20,8 | +7,2 |
| CDU/CSU | 22,0 | 22,0 | 28,6 | -6,6 |
| Grüne | 12,0 | 13,0 | 11,6 | +0,4 |
| SPD | 12,0 | 12,5 | 16,4 | -4,4 |
| Die Linke | 11,0 | 10,5 | 8,8 | +2,2 |
| FDP | 4,0 | 4,0 | 4,3 | -0,3 |
| BSW | 4,0 | 4,0 | 4,97 | -1,0 |
| Sonstige | 7,0 | 5,0 | 4,4 | +0,6 |
| Schwarz-Rot Koalition | 34,0 | 34,5 | 45,0 | -11,0 |
| AfD-Vorsprung Union | +6,0 | +7,0 | -7,8 | +14,8 |
AfD-Aufstieg 2017-2026
Union vs. AfD seit Wahl
AfD-Rekord
28 % — weiter auf Rekordniveau (Höchstwert 29 % im Juni/Juli). Treiber: Migration, Industriekrise (VW/Bosch-Entlassungen), Bürgergeld-Reform. Ostdeutsche Werte: Sachsen 38 %, Thüringen 36 %.
Merz-Regierung unter Druck
Union -6,6 ppt vs. Wahl - Brandmauer-Debatte, Migrationspaket-Kompromiss, schwacher Konjunkturaufschwung. SPD halbiert sich gegenüber Schmidt-Aera. 49 % wollen Neuwahlen.
Linke profitiert
10,5 % Juni 26 - weiter über Wahlergebnis 25 (8,8 %). Junge Wähler unter 30 zu 28 % Linke. BSW unter 5 % - Wagenknecht-Effekt verpufft.
Koalitionsoptionen (Mehrheit ab 50 %)
Vergleich INSA vs. andere Institute Juni 26
FAQ - Sonntagsfrage INSA
Wie wird die Sonntagsfrage erhoben?
INSA für BILD: telefonische + Online-Befragung von zuletzt n=1.204 wahlberechtigten Deutschen pro Welle (wöchentlich). Standardfrage: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?". Schwankungsbreite +/- 2,2 ppt.
Warum stuerzt die Union?
Drei Gründe: (1) Migrationspaket-Kompromiss mit SPD enttaeuscht konservative Basis. (2) Wirtschaft erholt sich nur schwach - Merz hatte starkes Wachstum versprochen. (3) Brandmauer-Diskussion polarisiert in Saxony/Thüringen, dort wandern Konservative zur AfD ab.
Hat die AfD je 29 % erreicht?
Ja - seit Mitte Mai 2026 misst INSA wiederholt 29 %, den höchsten je gemessenen Bundeswert (zuvor: 23 % im Herbst 2023). Forsa und Forschungsgruppe Wahlen sehen die AfD aktuell bei 27 % - INSA tendenziell etwas höher als andere.
Schwarz-Rot ohne Mehrheit - was nun?
Theoretisch könnte Merz im Bundestag keine Mehrheit mehr haben. Aber: Bundestagswahl 25 ist bindend - Regierungswechsel nur durch Misstrauensvotum + Neuwahl. Nächste BTW regulär 2029. Vertrauensfrage ist aktuell nicht angekündigt.
Datenquellen
Stand: 11.07.2026 - INSA-Umfrage 06.-10.07.2026 (n=1.204, +/- 2,9 ppt)
