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INSA SONNTAGSFRAGE - 11.07.2026 - 22. BUNDESTAG

INSA-Umfrage 11.07.2026: AfD bei 28 % (Höchstwert 29 %) - Union bei 22 %

AfD bei 28 %, der Vorsprung vor der Union liegt bei 6 Punkten. Die Schwarz-Rot-Koalition bleibt ohne Mehrheit: Union + SPD zusammen 34 %. Linke bei 10 %, Grüne 13 %, FDP 4 % und BSW 3 % (unter 5 %). AfD profitiert von Migration, Industriekrise und Bürgergeld-Debatte.

INSA - Erhebung 06.-10.07.2026, n=1.204, Schwankungsbreite +/- 2,9 ppt
AfD
28,0 %
-1,0 vs. 07.07
CDU/CSU
22,0 %
stabil vs. 07.07
Bündnis 90/Grüne
12,0 %
-1,0 vs. 07.07
SPD
12,0 %
-0,5 vs. 07.07
Die Linke
11,0 %
+0,5 vs. 07.07
FDP
4,0 %
unter 5 %-Hürde
BSW
3,0 %
unter 5 %-Hürde
Sonstige
7,0 %
FW, Tier, Volt, etc.
Schwarz-Rot zusammen
34,0 %
weiter ohne Mehrheit
AfD-Vorsprung Union
+6,0 ppt
weiter klar vorn
Koalitionsende-Wunsch
49 %
INSA-Welle Mitte Mai
Stichprobe
n=1.204
+/- 2,9 ppt

INSA-Trend März 2025 - Juni 2026

Wochentliche Sonntagsfrage seit Wahl 23.02.2025

Aktuelle Werte 11.07.2026

Sitzverteilung-Hochrechnung (598 + Ausgleich)

Aufteilung (Polar)

Veränderung zur BTW 23.02.2025

Detail INSA 11.07.2026 vs. Bundestagswahl 23.02.2025

Schwankungsbreite +/- 2,2 ppt - Anteile in Prozent

ParteiINSA 11.07.26INSA 07.07.26BTW 23.02.25Delta BTW
AfD28,029,020,8+7,2
CDU/CSU22,022,028,6-6,6
Grüne12,013,011,6+0,4
SPD12,012,516,4-4,4
Die Linke11,010,58,8+2,2
FDP4,04,04,3-0,3
BSW4,04,04,97-1,0
Sonstige7,05,04,4+0,6
Schwarz-Rot Koalition34,034,545,0-11,0
AfD-Vorsprung Union+6,0+7,0-7,8+14,8

AfD-Aufstieg 2017-2026

Union vs. AfD seit Wahl

AfD-Rekord

28 % — weiter auf Rekordniveau (Höchstwert 29 % im Juni/Juli). Treiber: Migration, Industriekrise (VW/Bosch-Entlassungen), Bürgergeld-Reform. Ostdeutsche Werte: Sachsen 38 %, Thüringen 36 %.

Merz-Regierung unter Druck

Union -6,6 ppt vs. Wahl - Brandmauer-Debatte, Migrationspaket-Kompromiss, schwacher Konjunkturaufschwung. SPD halbiert sich gegenüber Schmidt-Aera. 49 % wollen Neuwahlen.

Linke profitiert

10,5 % Juni 26 - weiter über Wahlergebnis 25 (8,8 %). Junge Wähler unter 30 zu 28 % Linke. BSW unter 5 % - Wagenknecht-Effekt verpufft.

Koalitionsoptionen (Mehrheit ab 50 %)

Vergleich INSA vs. andere Institute Juni 26

FAQ - Sonntagsfrage INSA

Wie wird die Sonntagsfrage erhoben?

INSA für BILD: telefonische + Online-Befragung von zuletzt n=1.204 wahlberechtigten Deutschen pro Welle (wöchentlich). Standardfrage: "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?". Schwankungsbreite +/- 2,2 ppt.

Warum stuerzt die Union?

Drei Gründe: (1) Migrationspaket-Kompromiss mit SPD enttaeuscht konservative Basis. (2) Wirtschaft erholt sich nur schwach - Merz hatte starkes Wachstum versprochen. (3) Brandmauer-Diskussion polarisiert in Saxony/Thüringen, dort wandern Konservative zur AfD ab.

Hat die AfD je 29 % erreicht?

Ja - seit Mitte Mai 2026 misst INSA wiederholt 29 %, den höchsten je gemessenen Bundeswert (zuvor: 23 % im Herbst 2023). Forsa und Forschungsgruppe Wahlen sehen die AfD aktuell bei 27 % - INSA tendenziell etwas höher als andere.

Schwarz-Rot ohne Mehrheit - was nun?

Theoretisch könnte Merz im Bundestag keine Mehrheit mehr haben. Aber: Bundestagswahl 25 ist bindend - Regierungswechsel nur durch Misstrauensvotum + Neuwahl. Nächste BTW regulär 2029. Vertrauensfrage ist aktuell nicht angekündigt.

Datenquellen

Stand: 11.07.2026 - INSA-Umfrage 06.-10.07.2026 (n=1.204, +/- 2,9 ppt)