Aktuelle Statistiken und News
LANDTAGSWAHL MECKLENBURG-VORPOMMERN – WAHLTREND – 20.09.2026

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026: AfD 35,7 % vor SPD 25,4 %

Aktueller Wahltrend zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026: Die AfD ist mit 35,7 % erstmals stärkste Kraft und liegt klar vor der SPD (25,4 %). CDU und Linke folgen mit je rund 11 %. Die AfD verfehlt die absolute Mehrheit, ist aber von allen anderen Parteien isoliert.

Stand 26.05.2026 – Mittel aus 3 Instituten (Infratest dimap, INSA, Forsa), n=3.156

AfD – stärkste Kraft
35,7 %
erstmals vorn

SPD
25,4 %
-14,2 ppt vs. 2021

CDU
11,6 %
drittstärkste Kraft

Die Linke
11,4 %
stabil

BSW
5,0 %
an der 5 %-Hürde

Grüne
4,3 %
unter 5 %-Hürde

FDP
2,5 %
unter 5 %-Hürde

Sonstige
4,1 %
Kleinparteien

Vorsprung AfD
+10,3 ppt
vor der SPD

AfD-Sitze (Proj.)
32
von 79

Mehrheit ab
40
Sitze

Nicht-AfD-Mehrheit
43
nur SPD+CDU+Linke

AfD vs. 2021
+19,0 ppt
größter Zugewinn

Wahltermin
20.09.2026
9. Wahlperiode

Befragte
3.156
3 Umfragen

Sitze gesamt
79
Mehrheit ab 40

Wahltrend seit der Landtagswahl 2021

Entwicklung der stärksten Parteien seit dem 26. September 2021

Aktuelle Werte Mai 2026

Sitzverteilung-Projektion

Partei-Anteil (Polar)

AfD & SPD in den letzten Umfragen

Umfragen im Detail

Aktuelle Einzelwerte, Mittel und das Ergebnis der Landtagswahl 2021 – Werte in Prozent

Institut Datum n AfD SPD CDU Linke Gr BSW FDP
Infratest dimap 13.05.2026 1.153 36,0 27,0 10,0 13,0 4,0 5,0
INSA 17.03.2026 1.000 34,0 26,0 12,0 10,0 5,0 5,0 3,0
Forsa 19.02.2026 1.003 37,0 23,0 13,0 11,0 4,0 5,0 2,0
Mittel Mai 2026 Stand 26.05. 3.156 35,7 25,4 11,6 11,4 4,3 5,0 2,5
Wahl 26.09.2021 Ergebnis · 16,7 39,6 13,3 9,9 6,3 5,8

AfD vs. SPD im Verlauf

Aktuell vs. letzte Wahl

Sitze, Koalitionen & Lager

Projektion auf 79 Mandate (Sainte-Laguë, nur Parteien über 5 %)

Koalitionsrechnungen (Sitze)

Politische Lager (%)

Sitze: letzte Wahl vs. Projektion

Einordnung & Hintergrund

Was die Zahlen für die Wahl bedeuten

AfD erstmals stärkste Kraft

Mit 35,7 % würde die AfD die SPD klar von der Spitze verdrängen – ein historischer Einschnitt in einem Land, das die SPD seit 1998 regiert.

Absturz der SPD

Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig fällt von 39,6 % (2021) auf 25,4 % – ein Minus von über 14 Punkten.

AfD isoliert

Trotz Platz 1 hat die AfD keine Koalitionspartner: Alle anderen Parteien schließen eine Zusammenarbeit aus. Ihre 32 Sitze reichen nicht für eine Mehrheit.

Nur ein Bündnis trägt

Die bisherige Koalition aus SPD und Linke (33 Sitze) verlöre die Mehrheit. Rechnerisch trägt nur ein Dreierbündnis SPD+CDU+Linke mit 43 Sitzen.

BSW an der Hürde

Das BSW liegt mit 5,0 % exakt an der Fünf-Prozent-Hürde, Grüne (4,3 %) und FDP (2,5 %) darunter – das entscheidet über die Mehrheiten.

Momentaufnahme

Bis zur Wahl am 20. September 2026 sind noch Monate Zeit. Umfragen bilden die Stimmung ab, sind aber keine Prognose.

Veränderung zur letzten Wahl

Kleinparteien an der 5-%-Hürde

FAQ – Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

Wann ist die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern?

Die Wahl findet am Sonntag, dem 20. September 2026, statt – zeitgleich mit der Abgeordnetenhauswahl in Berlin.

Welche Partei liegt vorn?

Im aktuellen Trend führt die AfD mit 35,7 % klar vor der SPD (25,4 %). CDU und Linke folgen mit je rund 11 %.

Hätte die SPD-Linke-Regierung noch eine Mehrheit?

Nein. Die amtierende Koalition aus SPD und Linke käme zusammen nur auf rund 33 der 79 Sitze und damit unter die Mehrheitsschwelle von 40.

Welche Koalition hätte eine Mehrheit?

Rechnerisch erreicht nur ein Bündnis aus SPD, CDU und Linke mit rund 43 Sitzen eine Mehrheit. Eine Zusammenarbeit mit der AfD ist ausgeschlossen.

Wie viele Sitze hat der Landtag?

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern umfasst regulär 79 Sitze. Die Mehrheit liegt bei 40 Sitzen.

Warum ist die AfD im Osten so stark?

Die AfD ist in den ostdeutschen Ländern überdurchschnittlich stark. In MV hat sie ihren Anteil seit 2021 (16,7 %) mehr als verdoppelt.

Welche Parteien scheitern an der 5-%-Hürde?

Grüne (4,3 %) und FDP (2,5 %) lägen darunter; das BSW liegt mit 5,0 % genau auf der Kippe.

Wie verlässlich sind die Umfragen?

Der Trend stützt sich auf Infratest dimap, INSA und Forsa. Bei Stichproben um n=1.000 beträgt die Schwankungsbreite rund +/- 3 Punkte.