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Wohnkosten und Mietbelastung

Mietbelastungsrechner

Wie viel Ihres Einkommens geht fürs Wohnen drauf – und wo stehen Sie damit im Vergleich zur Bevölkerung? Der Rechner setzt Ihre Wohnkosten ins Verhältnis zum Haushaltseinkommen und ordnet das Ergebnis anhand der amtlichen Werte aus EU-SILC 2025 ein.

Aktueller Bezug: In Deutschland wenden Haushalte im Schnitt 24 % ihres verfügbaren Einkommens für Wohnkosten auf. Als überbelastet gilt nach Eurostat-Definition, wer mehr als 40 % aufbringen muss – das trifft auf 11 % der Bevölkerung zu, bei Studierenden mit eigenem Haushalt aber auf 65 %.

Wohnkosten eingeben

Alle Angaben monatlich und netto. Zu den Wohnkosten zählen Miete oder Grundsteuer, Nebenkosten, Heizung und Instandhaltung.

Formel: Wohnkosten ÷ Einkommen
Wohnkostenquote-
Nach Wohnkosten frei-
Wohnfläche je Person-

Einordnung im Bundesvergleich

Ihre Quote im Vergleich zu den amtlichen Durchschnittswerten aus EU-SILC 2025. Die rote Linie markiert die Überbelastungsschwelle von 40 %.

1. Einkommen eintragenDas gesamte verfügbare Nettoeinkommen aller Haushaltsmitglieder nach Steuern und Sozialabgaben.
2. Wohnkosten vollständig erfassenNicht nur die Kaltmiete: Nebenkosten, Heizung, Strom und Instandhaltung gehören nach amtlicher Definition dazu.
3. Ergebnis einordnenÜber 40 % gelten Sie statistisch als überbelastet, der Bundesschnitt liegt bei 24 %.

Was der Rechner leistet

Der Rechner bildet die Wohnkostenbelastung so ab, wie sie auch die amtliche Statistik misst: als Anteil der gesamten Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen. Erhaltene wohnungsbezogene Zuschüsse wie Wohngeld werden abgezogen, weil die Eurostat-Definition der Überbelastung ebenfalls nach Abzug solcher Transfers rechnet.

Zusätzlich rechnet er die Wohnfläche je Person aus und stellt sie dem bundesweiten Durchschnitt von 49,5 Quadratmetern gegenüber. Und er vergleicht Ihr bedarfsgewichtetes Einkommen mit der Armutsgefährdungsschwelle, die 2025 für eine alleinlebende Person bei 1.445 Euro netto im Monat lag.

Formel und Interpretation

  • Wohnkostenquote: (Kaltmiete + Nebenkosten − Zuschüsse) ÷ Haushaltsnettoeinkommen
  • Überbelastung: Quote über 40 % – die Schwelle, ab der Eurostat einen Haushalt als überbelastet einstuft
  • Wohnfläche je Person: Wohnfläche ÷ Zahl der Haushaltsmitglieder, Vergleichswert 49,5 m²
  • Äquivalenzeinkommen: Einkommen gewichtet mit 1,0 für die erste erwachsene Person, 0,5 für jede weitere und 0,3 je Kind unter 14 Jahren

FAQ: Mietbelastung berechnen

Was zählt alles zu den Wohnkosten?
Nach amtlicher Definition Miete beziehungsweise bei Eigentum die Grundsteuer, dazu Nebenkosten für Wasser, Strom, Gas und Heizung, Instandhaltung, Versicherungen sowie Kosten für Müllabfuhr und Straßenreinigung.

Ab wann ist die Belastung zu hoch?
Statistisch gilt die 40-Prozent-Marke. 11 % der Bevölkerung in Deutschland liegen darüber. Bei Studierenden mit eigener Haushaltsführung sind es 65 %, bei alleinlebenden Studierenden 66 %.

Wie hoch ist der Durchschnitt?
24 % des verfügbaren Haushaltseinkommens in der Gesamtbevölkerung. Studierende mit eigenem Haushalt kommen auf 54 %, in Wohngemeinschaften auf 49 %.

Warum wird Wohngeld abgezogen?
Weil die Eurostat-Definition der Überbelastung wohnungsbezogene Transferleistungen herausrechnet. Ohne diesen Abzug wäre die Quote nicht mit den amtlichen Vergleichswerten kompatibel.