Aktuelle Statistiken und News
Strom- & Gaspreise · Juli 2026 · Energie-Monitor

Strom- & Gaspreise 2026: Haushalte zahlen im Schnitt 37 Cent je kWh Strom

Nach der Energiekrise haben sich die Preise stabilisiert und sind 2026 leicht gesunken. Haushalte zahlen für Strom im Durchschnitt rund 37,0 Cent je Kilowattstunde – in der Grundversorgung 42,8 ct, für Neukunden nur 23,9 ct. Gas kostet in der Grundversorgung 13,6 ct, für Neukunden 9,1 ct je kWh. Ein Tarifwechsel spart weiter deutlich.

Stand Juli 2026 · Cent je kWh, Haushaltstarife · Quelle: BDEW / Verivox / Destatis · Stand 17.07.2026
Strom Ø Haushalte
37,0 ct
je kWh, gesunken
Strom Grundversorgung
42,8 ct
teuerster Tarif
Strom Neukunden
23,9 ct
günstigster Tarif
Strom Bestandskunden
31,1 ct
je kWh
Gas Grundversorgung
13,6 ct
je kWh
Gas Neukunden
9,1 ct
günstigster Tarif
Gas Bestandskunden
11,6 ct
je kWh
Strom-Beispiel
~1.295 €
3.500 kWh/Jahr
Gas-Beispiel
~1.392 €
12.000 kWh/Jahr
Sparpotenzial
~19 ct
Strom Grundv. vs. Neukunde

Strompreis nach Tarif

Cent je Kilowattstunde, Haushalte Juli 2026

Gaspreis nach Tarif

Strom vs. Gas je Tarif

Jahreskosten Musterhaushalt (Beispiel)

Ersparnis durch Tarifwechsel (Strom)

Strompreis-Verlauf & Zusammensetzung

Haushalts-Durchschnitt (BDEW), Cent je kWh

Strompreis im Jahresverlauf

Woraus der Strompreis 2026 besteht

Detailtabelle: Strom- & Gaspreise Juli 2026

Durchschnittliche Haushaltspreise, Cent je kWh

TarifStrom (ct/kWh)Gas (ct/kWh)
Neukunden23,99,1
Bestandskunden31,111,6
Grundversorgung42,813,6
Durchschnitt Haushalte37,0·

Einordnung & Hintergrund

Was den Energiepreis bestimmt

Preise gesunken

Nach den Rekordwerten der Energiekrise 2022/23 haben sich Strom- und Gaspreise deutlich beruhigt. 2026 liegen die Durchschnittspreise für Haushalte erneut unter dem Vorjahr – vor allem dank günstigerer Beschaffung an den Großhandelsmärkten.

Grundversorgung als teuerste Falle

Wer nie den Anbieter gewechselt hat, landet in der Grundversorgung – mit 42,8 ct/kWh Strom dem teuersten Tarif. Neukunden zahlen mit 23,9 ct fast 19 Cent weniger. Ein Wechsel spart bei 3.500 kWh mehrere hundert Euro pro Jahr.

Was im Strompreis steckt

Rund die Hälfte des Strompreises entfällt auf Steuern, Abgaben und Netzentgelte. Die Netzentgelte sind zuletzt gestiegen und dämpfen den Rückgang bei Beschaffungskosten.

Gas billiger als in der Krise

Der Gaspreis liegt mit 9–14 ct/kWh weit unter den Krisenwerten. Allerdings verteuert der steigende CO2-Preis das Heizen mit Gas Jahr für Jahr zusätzlich.

Musterhaushalt

Ein Haushalt mit 3.500 kWh Stromverbrauch zahlt beim Durchschnittspreis rund 1.295 € pro Jahr, ein Gaskunde mit 12.000 kWh rund 1.392 €. Die Werte dienen als Orientierung – der tatsächliche Preis hängt von Tarif und Region ab.

Regionale Unterschiede

Netzentgelte und damit die Preise unterscheiden sich stark nach Region. Im Norden mit hohem Windstromanteil sind die Netzentgelte oft höher, was Reformen des Netzentgeltsystems auf die politische Agenda bringt.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet Strom aktuell?

Haushalte zahlen 2026 im Schnitt rund 37,0 Cent je kWh. In der Grundversorgung sind es 42,8 ct, für Bestandskunden 31,1 ct und für Neukunden nur 23,9 ct je Kilowattstunde.

Was kostet Gas aktuell?

Der Gaspreis liegt 2026 in der Grundversorgung bei 13,6 ct/kWh, für Bestandskunden bei 11,6 ct und für Neukunden bei 9,1 ct je Kilowattstunde – deutlich unter den Krisenwerten von 2022/23.

Wie viel spare ich durch einen Tarifwechsel?

Der Unterschied zwischen Grundversorgung (42,8 ct) und günstigem Neukundentarif (23,9 ct) beträgt beim Strom fast 19 ct/kWh. Bei 3.500 kWh Jahresverbrauch sind das rund 660 € Ersparnis pro Jahr.

Warum sind die Preise gesunken?

Die Beschaffungskosten an den Großhandelsmärkten sind nach der Energiekrise deutlich gefallen. Steigende Netzentgelte und der CO2-Preis wirken jedoch gegenläufig und bremsen den Rückgang.

Woraus setzt sich der Strompreis zusammen?

Rund die Hälfte sind Steuern, Abgaben und Netzentgelte, der Rest entfällt auf Beschaffung und Vertrieb. Politische Entscheidungen zu Netzentgelten und Stromsteuer wirken sich direkt auf den Endpreis aus.

Woher stammen die Daten?

Die Preise stammen von Branchenverband BDEW, Vergleichsportalen wie Verivox sowie Destatis. Angegeben sind Durchschnittswerte für Haushaltstarife; regionale und tarifliche Abweichungen sind erheblich.

Datenquellen

Stand: 17.07.2026 · Haushaltspreise Juli 2026 (BDEW/Verivox)